Über mich
Martin war meine Prüfung.
Schon in meinem Grundschulzeugnis der 2. Klasse stand, dass ich mich als „Hundefachfrau" zeige und wie wichtig mir Hunde sind. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ich bin quasi im Rudel großgeworden. Unter anderem haben mich Golden Retriever, Collie, Rhodesian Ridgeback, Hovawart und Deutsche Dogge begleitet. Später zogen meine eigenen Hunde ein: Grete, meine Französische Bulldogge (die ich wegen Epilepsie viel zu früh gehen lassen musste), und Gundula, meine Deutsche Dogge.
Ich dachte, ich kenne mich aus. Und dann kam Martin.
Seit 2021 teilen Martin und ich unser Leben. Er brachte nicht nur Freude, sondern auch Chaos: gefressene Backofenhandschuhe, eine schwere Vergiftung und Verhaltensweisen, die in der klassischen Hundeschule nicht besser, sondern schlimmer wurden.
Statt mir Lösungen an die Hand zu geben, prophezeite eine Trainerin damals nur, wir würden ihn spätestens mit vier Jahren abgeben. Das saß.
Aber Aufgeben war keine Option. Ich habe gelernt, dass Kommandos und klassische Unterordnung nichts bringen, wenn die Beziehung nicht stimmt. Ich musste lernen, Martin anders zu lesen, ihm Sicherheit zu geben, statt ihn nur zu korrigieren.
Heute ist er fünf Jahre alt, ein top Partner und der Grund, warum ich diesen Weg gehe.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man mit seinem Latein am Ende ist. Deshalb mache ich jetzt meine Ausbildung zur Hundetrainerin. Ich möchte genau die Unterstützung bieten, die ich mir damals gewünscht hätte: Ohne Vorwürfe, aber mit viel Empathie und Fachwissen.
Begleite mich auf diesem Weg — vom Chaos zum eingespielten Team.
Mein Ansatz
Hundetraining wird oft verwechselt mit: „Der Hund muss funktionieren." Für mich bedeutet es etwas anderes: Der Hund muss sich sicher fühlen.
Meine Philosophie basiert auf drei Säulen, die ich in meiner Ausbildung und im Leben mit Martin verinnerlicht habe:
Jeder Hund ist anders. Was für den Labrador passt, kann für den Hütehund falsch sein. Ich schaue nicht nur auf das „Symptom", sondern auf das „Warum". Testet er Grenzen? Oder ist er einfach nur überfordert?
Oft trauen wir uns nicht, „Nein" zu sagen, weil wir nett sein wollen. Aber ein Hund ohne Rahmen muss alle Entscheidungen selbst treffen — und das ist purer Stress. Ich zeige dir, wie du deinem Hund liebevoll Grenzen setzt, damit er an der Garderobe die Verantwortung abgeben kann.
Auf Social Media sehen wir oft nur die Highlights. Bei mir bekommst du die Realität. Training ist kein gerader Weg. Es darf mal regnen, es darf mal schiefgehen. Wichtig ist nur, dass wir dranbleiben und wohlwollend mit uns und dem Hund bleiben.
„Mein Ziel: Dass dein Hund gerne bei dir ist. Nicht, weil er muss, sondern weil er dir vertraut."
— Laura